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Jusos Nordfriesland trotzen Nazi-Nachwuchs

Veröffentlicht am 03.05.2014, 11:28 Uhr     Druckversion

Fassungslos beobachten die Jusos Nordfriesland neue Nazi-Umtriebe im Raum Südtondern. In den vergangenen Monaten haben einige Jugendliche die „Freien Aktivisten Nordfriesland“ gegründet und mit rassistischen Propagandamitteln besonders im nördlichen Nordfriesland unter anderem vor Schulen Aufmerksamkeit gesucht. Diese Aktivitäten stehen in einer Reihe mit dem Auftauchen von rechtsradikalen Schmierereien in Niebüll oder auch der Stürmung der Husumer DGB-Kundgebung durch vermummte Neonazis vor drei Jahren.

Die Tatsache, dass junge Menschen ausgerechnet in einem Land für faschistisches Gedankengut einstehen, in dem die nationalsozialistische Terrorherrschaft für die Ermordung von Millionen von Menschen verantwortlich war, beschämt uns. Ihre nationalistischen, antisemitischen und rassistischen Standpunkte zeugen nicht nur von eklatanter historischer Unkenntnis, sondern stellen vielmehr ein blanke Verhöhnung aller Opfer des Nationalsozialismus dar. Gerade die Aufdeckung des NSU hat dabei vor Augen geführt, dass man derartige Tendenzen nicht unterschätzen darf. Neben den zehn Toten der NSU-Mordserie, haben Neonazis seit 1989 noch weitere 170 Menschen in Deutschland ermordet.

Die Jusos Nordfriesland bekämpfen seit Jahr und Tag derartige Tendenzen im Kreisgebiet und auch darüber hinaus. Sie dulden keine nazistische Propaganda, sondern treten für eine offene und tolerante Gesellschaft ein. Daher werden sie sowohl mit Aufklärungsarbeit als auch mit zivilen Widerstand antworten. Zudem werden die nordfriesischen Jusos die Anzahl der Rechtsextremisten in Nordfriesland genauestens analysieren und Entwicklungen beobachten. Zusammen mit der SPD Nordfriesland sind sie diesem Problem schon in der Vergangenheit begegnet und werden es auch in Zukunft tun.

Homepage: Jusos Nordfriesland


Kommentare
RE: Jusos Nordfriesland trotzen Nazi-Nachwuchs, Christian Alexander Tietgen, (22.08.2014, 11:37 Uhr)
 
CO2 unter Nordfriesland?

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