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Klares NEIN der Niebüller Bürgerinnen und Bürger zu CO2-Einlagerung
Das war das Ergebnis einer Umfrage auf dem Rathausplatz in Niebüll am 30. 05. und am 06. 06. Damit haben die Niebüller- innen und Niebüller ein mehr als eindeutiges Votum gegen die Einlagerung des Treibhausgases im nörd- lichen Schleswig-Holstein abgegeben. |
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Die Frustration der Bürgerinnen und Bürger über die Politik von Bund und Land in Sachen CO2-Einlagerung erwies sich als hoch. Besonders empört zeigten sich viele Menschen über die Kaltschnäuzigkeit, mit der RWE und die zuständigen Behörden bei der Umsetzung dieses Vorhabens zu Werke gehen. Von den Befragten sprachen sich 98,2% gegen die CO2-Einlagerung aus, lediglich 1,8% hatten keine Meinung dazu, dafür war niemand. Zusätzlich stellte sich heraus, dass sich die allermeisten Menschen schlecht informiert fühlen. Die Niebüller Bürgerinnen und Bürger sehen nun die örtlichen Behörden in der Pflicht zur Information und drängen diese darauf, in Sachen CO2-Einlagerung eindeutig dagegen Stellung zu beziehen.
Die Niebüller Sozialdemoktraten positionieren sich eindeutig. Ein klares Nein kommt von uns zu der von der RWE geplanten Einlagerung von Kohlendioxid im nördlichen Schleswig-Holstein. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ralph Hoyer und die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Heidi Bruhn machten klar, dass Nordfriesland sowie andere Regionen Schleswig-Holsteins nicht zum Experimentierfeld großer Energiekonzerne werden dürfen.
Bisherige Erkenntnisse über Einlagerung von CO2 stellten unüberschaubare Risiken dar, die in ihrer Langzeitwirkung nicht abschätzbar seien, so die Niebüller Sozialdemokraten.


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