Zum 20. Todestag von Willy Brandt

Veröffentlicht am 08.10.2012, 16:02 Uhr     Druckversion

Willy Brandt starb am 8. Oktober 1992 im Alter von 78 Jahren. Er war der vierte Kanzler der Bundesrepublik (1969-1974) und 23 Jahre lang Vorsitzender der SPD (1964-1987). Mit ihm verknüpfen Ältere noch heute die Erinnerung an eine Zeit des Aufbruchs. Viele traten in den 1960er und Anfang der 1970er Jahre nicht zuletzt wegen seiner Person in die SPD ein. Zu seinem heutigen 20. Todestag erklärt der Vorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Ralf Stegner:

„Leben und Wirken Willy Brandts prägen bis heute die Ansprüche an eine sozialdemokratische Politik. Mit seinem Versprechen, mehr Demokratie zu wagen, hat er ein Leitbild formuliert, an dem sich politisches Handeln auch heute noch messen lassen muss. Denn Demokratie muss immer wieder neu eingefordert und gelebt werden; sie lässt sich nicht einfach verordnen“, so Stegner. „Willy Brandts Politik für mehr Mitbestimmung ist auch heute noch Vorbild für die Politik der SPD: Zum Beispiel sind die Absenkung des Wahlalters und die bessere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an politischen Entscheidungen aktueller denn je.“

Weltpolitische Bedeutung erlangte Willy Brandt mit seiner neuen Ostpolitik, für die ihm 1971 der Friedensnobelpreis verliehen wurde. „Diese Politik der Entspannung hat Europas Grenzen durchlässiger gemacht. Sie hat Freiheit und Demokratie zu einer Hoffnung für ganz Europa werden lassen. Und sie hat Europas Bürgerinnen und Bürger ermutigt, sich in das politische Geschehen einzumischen“, so Ralf Stegner abschließend.

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RE: Zum 20. Todestag von Willy Brandt, Hermann Jobben, (11.10.2012, 11:04 Uhr)
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