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"R├╝ckschlag f├╝r das R├╝ckwurfverbot"

Veröffentlicht am 27.02.2013, 13:33 Uhr     Druckversion

Ministerrat legt wenig ambitionierten Text zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik vor

Der Rat der Europ├Ąischen Fischereiminister will das R├╝ckwurfverbot von Beifang aufweichen. Am Mittwoch in den fr├╝hen Morgenstunden einigten sich die Minister auf ein im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) vorgesehenes R├╝ckwurfverbot, das weit hinter der Forderung des Europ├Ąischen Parlaments zur├╝ckf├Ąllt. Demnach sollen auch in Zukunft bis zu 9 Prozent aller sogenannten Beif├Ąnge weiterhin ins Meer zur├╝ckgeworfen werden d├╝rfen. Dieser Wert soll schrittweise auf 7 Prozent reduziert werden. Das Europ├Ąische Parlament hingegen hatte sich in seiner Plenarabstimmung vor drei Wochen f├╝r ein ausnahmsloses R├╝ckwurfverbot ausgesprochen.

Ulrike RODUST, SPD-Europaabgeordnete und Verhandlungsf├╝hrerin des Parlaments bei der Fischerei-Reform kritisierte die Ministerentscheidung: "9 Prozent sind definitiv zu viel. Mir fehlt die Phantasie dazu, das noch als R├╝ckwurfverbot bezeichnen zu k├Ânnen. Diesen Punkt wird das Europ├Ąische Parlament so nicht akzeptieren."

In Hinblick auf die anstehenden Kompromissverhandlungen mit Vertretern aus den Mitgliedstaaten und der EU-Kommission erkl├Ąrte Ulrike RODUST: "Wir als Volksvertreter haben uns mit gro├čer Mehrheit f├╝r eine ehrgeizige Reform ausgesprochen, weil auch Europas B├╝rgerinnen und B├╝rger wollen, dass ihr Fisch nachhaltig und fair gefangen wird. Der Rat wird das in den Verhandlungen nicht ignorieren k├Ânnen. Ich werde hart verhandeln."

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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