SPD-Ortsverein Bredstedt und Umland

Dr. Gitta Trauernicht

Dr. Gitta Trauernicht

Vizepräsidentin des Landtages und
Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 02, Husum Land


Liebe Bredstedterinnen und Bredstedter,

seit Beginn meiner politischen Tätigkeit vor etwa 5 Jahren in Schleswig-Holstein als Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren wie auch als SPD-Landtagsabgeordnete bin ich Mitglied im Ortsverein Bredstedt.

Der SPD-Bredstedt und der SPD-Kreisverband Nordfriesland sind meine politische Heimat. Meine politische Arbeit hat mich in den Vergangenen Jahren immer wieder nach Bredstedt geführt.

In den zahlreichen Besuchen habe ich Ihre Stadt kennen und schätzen gelernt. So besuchte ich im Vergangenen Sommer Jahres das Bredstedter Erlebnisfreibad und konnte und bei schönstem Sommerwetter das fröhliche Badetreiben von Jung und Alt miterleben.

Der fußgängerfreundliche Ausbau der Geschäftsstraße Ihrer Stadt ist ein Vorbild für Ortschaften vergleichbarer Größe. Möge er dazu beitragen, das Geschäftsleben der Innenstadt wieder verstärkt zu beleben. Bredstedt ist eine Stadt, in der sozialen Verantwortung ganz groß geschrieben wird.

Ich denke hier an das "Haus am Mühlenteich" eine Behinderteneinrichtung mit allerhöchstem Betreuungsstandard durch Personal und Ausstattung. Das Bredstedter Fachkrankenhaus, jetzt verstärkt durch den Zusammenschluss mit der Breklumer Einrichtung, hilft seit vielen Jahren Menschen mit unterschiedlichen Problemen den Weg zurück in ein gelingendes Leben zu finden. Gleiches gilt für die Sozialpsychiatrische Einrichtung der AWO, die seit Jahren durchtihre stationären und ambulanten Angebote segensreich für Menschen mit psychischen Problemen arbeitet.

Seit Dezember Vergangenen Jahres gibt es die Bredstedter Tafel, eine Ausgabestelle der Husumer Tafel. Um die 50 Menschen wöchentlich nehmen ihre Angebote in Anspruch. In meiner Rede zur Eröffnung der Bredstedter Tafel habe ich darauf hingewiesen, dass. Tafeln Einerseits eine auf Dauer nicht hinnehmbare soziale Wirklichkeit unserer Gesellschaft dokumentieren, andererseits aber ein vorbildliches, hilfsbereites, sozialverantwortliches Verhalten Vieler Menschen beweisen.

Begeistert war ich bei meinem Besuch des Bredstedter Naturzentrums von der engagierten Zusammenarbeit von Erwachsenen und Kindern im Interesse einer natürlichen Tier-und Pflanzenwelt. Ganzsicher werde ich das Naturzentrum wieder besuchen.

Wöchentlich treffen sich jeden Montag zahlreiche Menschen zu einer Protestdemonstration gegen die Schaffung eines CO2-Endlagers in Nordfriesland. An einer dieser Montagsdemonstrationen habe ich teilgenommen. Gemeinsam müssen wir verhindern, dass die wirtschaftliche und soziale Zukunft Nordfrieslands durch eine verantwortungslose Energiepolitik zerstört wird. Es gibt Alternativen! Man sehe sich nur um in der Umgebung Bredstedts!

Herzliche Grüße Ihre

Gitta Trauernicht



Zu meiner Person

Ich bin 1951 in Emden geboren, verheiratet, habe eine erwachsene Tochter und eine Enkelin. Geboren bin ich in Emden / Ostfriesland. Nach dem Besuch des Gymnasiums für Mädchen in Emden und dem Abschluss der Mittleren Reife habe ich Chemielaborantin gelernt.

Anfang der 70er Jahre habe ich in Bonn eine Ausbildung zur Chemotechnikerin gemacht und mehrere Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Über eine sog. Schülerreifeprüfung habe ich mit 27 Jahren das Abitur nachgemacht und im Anschluss daran in Münster / Westfalen Soziologie, Erziehungswissenschaften und Deutsche Philologie studiert. Während meines Studiums habe ich mit  einigen, in der Jugendhilfe engagierten Menschen, das Institut für Soziale Arbeit eV aufgebaut und Forschung, Fortbildung und Praxisberatung betrieben. Nach Abschluss meines Studiums wurde ich wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann Geschäftsführerin dieses Instituts. Parallel dazu habe ich an der Technischen Universität Berlin im Fachbereich Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung promoviert.

1989 wurde ich Leiterin des Amtes für Jugend, 1995 Staatsrätin der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung, 1997 Chefin der Senatskanzlei in Hamburg. Vom 13. Dezember 2000 bis 4.März 2003 war ich als Ministerin für Frauen, Arbeit und Soziales Mitglied der niedersächsischen Landesregierung. Im September 2002 bin ich als Mitglied in die "Kommission zur nachhaltigen Sicherung der Sozialversicherungssysteme" berufen worden. Vom 4. März 2003 bis zum 23. Juni 2003 war ich Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Georgsmarienhütte im niedersächsischen Landtag. In dieser Funktion arbeitete ich u.a. als Mitglied im Kultusausschuss und als Kinder-und Jugendpolitische Sprecherin der SPD mit.

Seit dem 26. Mai 2004 war ich Landesministerin für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz in Schleswig-Holstein. Ich war seit dem 27. April 2005 bis zum 21.07.2009 Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren und bin Mitglied des Landtages in Schleswig-Holstein.

Seit den vorgezogenen Wahlen zum Landtag bin ich zwar keine Ministerin mehr aber weiterhin ihre Landtagsabgeordnete und wurde auf der konstituierenden Sitzung des Landtages zur Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages gewählt.

Ein Video über mich finden Sie hier hier (wmv, 5 MB) [Quelle: Guten Abend RTL, www.rtlregional.de Autorin: Kirsten von Keitz].

Meine Internetseite finden Sie hier .....

 

Was will in der Politik bewegen ich ...

Seit 1987 bin ich Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und habe mich in der Partei und in meinen bisherigen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten für Solidarität und soziale Gerechtigkeit, für die Sicherung von Rechten und die Abfederung von Notlagen eingesetzt. Mein besonderes Engagement galt und gilt dabei Kindern und Jugendlichen, Frauen und Familien, insbesondere allein Erziehenden und denjenigen, die besondere Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit und Ausbildung haben. Dabei war mir immer wichtig, dass. die aufgebaute soziale Infrastruktur den Menschen auch wirklich nützt. Ich stelle hohe Ansprüche an die Qualität der Arbeit im sozialen Bereich und eine verbesserte Beteiligung der Betroffenen. Dies hat auch Weiterhin Gültigkeit.


Was mir außerhalb der Politik wichtig ist ...

Meine Enkelin, meine Tochter, mein Mann, meine Familie, Freundinnen und Freunde, Menschen, die sich beruflich und ehrenamtlich in der sozialen Arbeit engagieren, daten gelebte Solidarität und Freundschaft sind wichtiger als Karriere und Geld.

Orte, an denen bin ich gern ...

... bei meiner besten Freundin, weil sie so toll ist und ganz anders lebt als ich ... mit meiner Enkelin im Kinderwagen spazieren gehen ... im Reitstall bei meiner Tochter, obwohl ich schon beim Zugucken vor lauter Angst manchmal nasse Hände bekomme ... im Ministerium, weil mir die Arbeit dort Freude bereitet und ich Politik aktiv gestalten kann ... mit meiner Familie bei unseren Freundinnen in der Provence, weil ich dort ganz gut abschalten kann und alles um mich herum einfach leicht und schön ist. ... mit dem Rad bei Wind und Wetter auf dem Deich. ... mit meinem Mann bei "unserem Italiener".

 
CO2 unter Nordfriesland?

 

 

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Kommunalpolitik - Politik zum Anfassen

Es gibt keinen Bereich der Politik, in dem die direkte Mitarbeit und Mitgestaltung wichtiger ist als in der Kommunalpolitik. Sie steht im ständigen unmittelbaren Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Politik im Ort wird täglich beobachtet und gespürt, sie ist überprüfbar und konkreter. Die Kommunalpolitiker(innen) sind Nachbarn, sie machen sozusagen Politik zu Anfassen. Das ist die Chance und der Reiz der Kommunalpolitik.

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Dr. Gitta Trauernicht
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