SPD-Ortsverein Bredstedt und Umland

Kommunalwahl am 25. Mai 2008

Die Kommunalwahl 2008

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zunächst einmal gilt es danke zu sagen. Für ihre Stimme und ihr Vertrauen in SPD Bredstedt. Sie können sicher sein, dass wir für soziale, gerechte und ausgewogene Politik für die Menschen in Bredstedt und für Bredstedt eintreten werden. Als einer der wenigen Ortsvereine konnten wir in Nordfriesland etwas mehr als 2 % an Stimmen hinzu gewinnen. Dies bedeutet, dass wir nun mit 3 Stadtvertretern (bisher 2) für sie Politik in Bredstedt mitgestalten können. In der Stadtvertretung werden, gemäß unserer Liste, Monika Neuenfeld-Petersen, Horst Deyerling und Andrea Hansen-Lühr sein. Wir gratulieren der Wählergemeinschaft zur Wiederholung ihres Wahlergebnisses. Dem SSW gratulieren wir zum 3. Sitz in der Stadtvertretung. SPD - Sozial! Gerecht! Vor Ort! Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt!

 

Kommentar des SPD-Ortsverein zur Kommunalwahl 2008

Als Sozialdemokraten können wir mit dem Ergebnissen auf Kreis- und Landesebene nicht einverstanden sein. Unser Fazit für diese Kommunalwahl möchte ich jedoch zweiteilen.

  • In Bredstedt haben wir als SPD unser Minimalziel erreicht. Ca. 2,5% Stimmenzuwachs, der sich in einem Sitz mehr in der Stadtvertretung ausdrückt. Auch wenn wir berücksichtigen, dass wir zur Kommunalwahl 2003 mit nur 7 Direktkandidaten in den 5 Wahlkreisen angetreten sind, ist unsere Politik der Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit vor Ort honoriert worden. Ich danke unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen in die SPD Bredstedt.
  • Auf Kreisebene können wir nur von Katastrophe sprechen. Hier wurde wieder nicht die politische Arbeit der SPD-Kreistagsfraktion bewertet, sondern die „große“ Politik der Koalitionen in Kiel und Berlin. Dies bedauern wir sehr. Gerade die SPD in Nordfriesland hat bewiesen, dass sie, als eine von Kiel unabhängige Partei, hinter den Menschen in unserem Kreis steht. Die wichtigen zukunftsträchtigen Themen wurden angesprochen und deutlich hervorgehoben. Die Menschen haben im Augenblick jedoch andere Probleme, als über gleiche Bildungschancen, gebührenfreie KiTa´s oder kostenlose Schülerbeförderung nachzudenken. Bei den meisten Menschen in unserem Kreis geht es um die nackte finanzielle Existenz. Es ist frustrierend zu erkennen, dass von seinem Lohn gerade noch das Notwendigste bestritten werden kann. Zuzahlungen für medizinische Behandlungen und Medikamente, Lebensmittel- und Energiepreise explodieren. Immer mehr Kosten, aber nicht mehr Geld in der Tasche. Für andere Konsumgüter bleibt kaum Geld übrig. Viele wissen nicht mehr, wo sie das Geld für ihr Heizöl hernehmen sollen oder ob sie sich noch die nächste Tankfüllung leisten können, um mit ihrem Auto zur Arbeit fahren zu können. Dies trifft nicht nur jene, die in „Lohn und Brot“ stehen. Dies trifft auch unserer Renterinnen und Rentner gleichermaßen. Erschreckend ist die Wahlbeteiligung von unter 50%. Sie drückt für mich klar und deutlich folgendes aus: Die Stimmung ist auf einem gefährlichen Tiefpunkt angekommen. Diese Stimmung drückt sich in dieser Wahlbeteiligung und diesem Wahlergebnis aus. Dank der Wahlverweigerer können wir nur hoffen, dass diese Stimmung nicht nach „Rechts“, sondern „nur“ nach „Links“ ausschlägt.

Die Parteien in Kiel und Berlin können sich ihre Parteikonferenzen sparen, um die Wahl zu analysieren und Statistiken zu studieren. Unser Politiker dort brauchen nur zu den Menschen in unserem Land gehen, um zu erfahren, was los ist. In diesem Zusammenhang zitiere ich gern einen Satz von Björn Engholm: „Seit ich aus der großen Politik weg bin, weiß ich, wie weit ich von den Menschen entfernt war“.

Horst Deyerling, 1. Vorsitzender.

 
CO2 unter Nordfriesland?

 

 

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Es gibt keinen Bereich der Politik, in dem die direkte Mitarbeit und Mitgestaltung wichtiger ist als in der Kommunalpolitik. Sie steht im ständigen unmittelbaren Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Politik im Ort wird täglich beobachtet und gespürt, sie ist überprüfbar und konkreter. Die Kommunalpolitiker(innen) sind Nachbarn, sie machen sozusagen Politik zu Anfassen. Das ist die Chance und der Reiz der Kommunalpolitik.

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